02.01.2012
Mono-Beton
Beton für monolithische Bodenplatten – mit und ohne Hartkorneinstreuung – maschinell geglättet.
Diese häufige Betonanwendung wird speziell im Zusammenhang mit der Fragestellung
„welche Fliessmittel sind dafür geeignet“ in betontechnologischen Fachkreisen intensiv diskutiert, national und international.
Wenn eine technische Fragestellung seriös und effizient diskutiert werden soll, ist eine der Voraussetzungen, dass anerkannte Prüfmethoden verfügbar sind, welche bei der Beantwortung der Fragestellung zum Einsatz kommen können. Wenn die Fragestellung die prinzipielle Eignung von bestimmten Fliessmitteltypen oder Fliessmittelgruppen betrifft, sollte daher auch eine einfache und anerkannte Laborprüfmethode zur Verfügung stehen, welche in der Lage ist den direkten Einfluss von Fliessmitteln auf diese spezielle Betonanwendung abzubilden.
Wir haben uns in unserem Betonlabor in Krieglach, dass von Hr. Harald Kahr geleitet wird, dieser Aufgabenstellung angenommen, und einen Vorschlag für eine einfache und effiziente Labor-Schnell-Prüfung erarbeitet. Das Prüfsetup beleuchtet den gesamten für die spezielle Aufgabenstellung „Mono-Beton“ relevanten Zeitraum vom Einbau des Frischbetons bis zum Glättvorgang. Die relevanten Kennwerte „Frischbetonkonsistenz – Konsistenzverlust – Ansteifverhalten“ werden dabei erfasst und können grafisch dargestellt werden.
Damit lässt sich die prinzipielle Eignung eines Fliessmittels für die spezielle Betonanwendung im Vorfeld einer Baustelle im Labor zielsicher abbilden, und es ist auch möglich die Unterschiede zw. Fliessmittel und deren direkten Einfluss auf z.B. die Wartezeit bis zum Glättvorgang aufzuzeigen.
Wenn Sie Interesse an dem Thema haben, nehmen Sie Kontakt mit dem Leiter unserer Anwendungstechnik auf (
harald.kahr@basf.com – 0043 664 2817094).
Eine offene und lebendige Diskussion mit Betonherstellern ist uns ein großes Anliegen, um die Qualität unserer Produkte und die Service-Effizienz laufend zu verbessern.